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Meinungen aus EDITO 03/10

Vollständige Versionen der gekürzten Leserbriefe in EDITO 3/2010.

„Ins Bild setzen“
Werte Kollegen
Da habt Ihr in Edito 02/2010 diesen Beitrag zum Thema Fotojournalismus mit ein paar beeindruckenden
Bildern. Zum Artikel "Auch medial ins globale Abseits" dann ein Bild mit Legende "Internetcafé: ...", das mir aber alles andere als ein Internetkafi zu zeigen scheint, eher ein Büro, schön gestellt - oder täusche ich mich?
Und zum Artikel "Ärger bei denMusikjournalisten" ein Bild, auf dem ich keine Misstöne sehen kann ... ein Bild um des Bildes willen, Illustrationszwang ... - oder sehe ich das falsch?
Ich meinte mal gelernt zu haben: Lieber kein Bild als ein schlechtes - und lieber kein Bild als ein nichts sagendes - oder bin ich einfach nicht ganz im Bild?
Ansonsten in der Regel durchaus interessante Beiträge, die einen zu verschiedenen Medienthemen durchaus "ins Bild setzen".
Markus Fürst, Redaktor

„Warum Swissinfo?“
Als irakischer Journalist, der in der Schweiz lebt, beobachte ich Swissinfo schon länger. Meine
Bewertung und Analyse könnte ein Beitrag sein zur aktuellen Diskussion im Schweizer
Parlament betreffend die finanzielle Unterstützung für die neunsprachige Website Swissinfo, die
offizielle internationale elektronische Plattform der Schweiz.
Eine grosse Rolle spielen Reportagen, Berichte und Analysen über Politik, Wirtschaft, Kunst
und Religion, die auf Swissinfo übersetzt und veröffentlicht werden, besonders in den kritischen
Gebieten wie Naher Osten, Irak, Iran.
Die Plattform Swissinfo präsentiert Sendungen und Programme mit verschiedenen
Gemeinschaften der Immigranten in der Schweiz. Swissinfo leistet eine objektive
Berichterstattung über Länder, die unterschiedliche Sprachen, Kulturen und politische
Gruppierungen haben. Die Berichte über Schweizer Kultur, Wissenschaft und Technik sind ein
Gewinn für die Leser in der arabischen Welt, die in ihren Ländern oft stark zensurierte Medien
haben. Der interaktive Charakter der Plattform Swissinfo bietet zudem die Möglichkeit, mit
Kommentaren an einer Diskussion teilzunehmen. Das ist in meinen Augen ein grosser Erfolg für
die freie Meinungsäusserung.
Die objektiven und regelmässigen Berichte auf Swissinfo zum Fall Gaddafi haben viele positive
Reaktionen gegenüber der Schweiz bewirkt. Die meisten arabischen Leser unterstützen die
Haltung der Schweiz und äussern dies in zahlreichen Kommentaren auf der Website.
Eine Problematik sehe ich in der Gewichtung der Themen, die Swissinfo präsentiert.
Dazu möchte ich ein Beispiel erläutern:
Swissinfo hat ein Interview mit der in der Schweiz lebenden irakischen Basketballspielerin Sura
Al-Shawk präsentiert. Sie will auch beim Basketball ein Kopftuch tragen, obwohl die
internationalen Richtlinien dies verbieten. Swissinfo hat diesen Vorfall als etwas vom
Wichtigsten dargestellt, das zurzeit in der Schweiz passiert. Dieses Interview hat die Irakerin
Sura Al-Shawk zum Star gemacht, denn Swissinfo wurde von vielen arabischen Lesern und
Medien gelesen. Dies bewirkte eine grosse Solidaritätswelle gegenüber Sura Al-Shawk. Die
Geschichte wurde beispielsweise von Al Jazeera präsentiert und dadurch ausgenutzt, um Druck
auf die Schweiz zu schaffen, ihre islamischen Immigranten mehr zu unterstützen. In diesem Fall
von Sura Al-Shawk habe ich selber die interaktive Möglichkeit genutzt und einen Kommentar
geschrieben, in dem ich auf die relative Unwichtigkeit dieses Falls hinwies, wenn man die
grossen Freiheiten anschaut, die Frauen in der Schweiz in Gesellschaft und Sport haben. In
Sura Al-Shawk Herkunftsland Irak wie in vielen arabischen Ländern gibt es nicht einmal einen
Sportplatz für Frauen.
Die Plattform Swissinfo hat eine grosse Bedeutung nicht nur für arabische Leser im In- und
Ausland, sondern auch für die Schweizer Regierung und das Schweizer Volk.
Swissinfo stärkt den Ruf der neutralen Schweiz und ihre Relevanz in verschiedenen
Fachbereichen, in denen die Schweiz erfolgreich ist, wie Wissenschaft, Kommunikation und
Medien. Die Schweiz hat eine höhere Stufe und kann als Beispiel für viele Länder dienen. Die
Plattform Swissinfo schafft eine Verbindung zwischen der arabisch-islamischen Welt und der
Schweiz.
Ich wünsche mir, dass weiterhin kompetente Journalisten für Swissinfo arbeiten und dass
Swissinfo finanziell im nötigen Rahmen unterstützt wird.
Hassan Altaei, Journalist

Swissinfo und Euronews
Mit grossem Interesse habe ich die Artikel über swissinfo, die Deutsche Welle
und die wachsende Konkurrenz im internationalen TV-Geschäft im letzten EDITO
gelesen. Vermisst habe ich dabei einzig die Erwähnung von "euronews", meines
Erachtens ein absoluter Glücksfall der journalistischen Vermittlungsarbeit.
Ähnlich wie die Deutsche Welle oder BBC sendet euronews in mehreren Sprachen
(der türkische und der persische Dienst werden gerade aufgebaut) rund um die
Uhr. Zur vollen und zur halben Stunde werden Nachrichten gesendet, dazwischen
folgt entweder Wirtschaft, Sport oder Europa. Ob der Sender wirtschaftlich
erfolgreich ist oder wie viele Zuschauer er erreicht,
weiss ich nicht, aber offenbar erzielt er eine hohe Glaubwürdigkeit: Immer
wieder gibt es Interviews mit Präsidenten, Premiers oder dem UN-Generalsekretär.
Der Sender arbeitet ohne Moderation, bloss bei Interviews und Duplexen werden
die Journalisten im Bild gezeigt. Die Sendungen wirken so unaufgeregt, seriös
und sind sehr informativ. Ausserdem hat man das Gefühl, dass man wirklich
erfährt, was in Griechenland, Syrien oder in Irland geschieht. Anders als
nationale TV-Projekte ist euronews an kein Land gebunden und kann deshalb ein
pan-europäisches Programm anbieten. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf deren
Website. Der Sender ist ein Zusammenschluss von öffentlich-rechtlichen Sendern
in Europa, darunter auch der SRG SSR. Unbedingt empfehlenswert.
Christian Walther, Redaktor Sternstunden SF

Service public
"Das war ein pointierter Editorial-Kommentar zur Frage der Definition des
Service public bei der SRG" (Ausgabe 01/10).
Gustav Thüring, Mitarbeiter bei SR DRS in Basel.


Meinungen aus EDITO 02/10

Zum Thema „Newsroom” in EDITO 1/2010
(Gekürzter Brief)
Was einem Ehemaligen, der in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts seine ersten Artikel schrieb, dann auch mal das damalige „Brugger Tagblatt” stellvertretend redigierte, schliesslich für drei Jahrzehnte beim „Bund” landete - was ihm durch den Kopf geht, ist zweierlei: Erstens der gewaltige technische Wandel, der sich in über einem halben Jahrhundert im Medienwesen vollzogen hat; zweitens die Parameter für qualitätsvollen Journalismus, die sich kaum verändert haben.
Ich erlebte noch das Redigieren mit Tinte, Schere und Fischleim, die Mettage mit Gutenberg-Bleisatz, mit Umbruch auf den „Schiffen”, aber auch mit dem Stolz, in etwas ganz Besonderes, „Staatserhaltendes”, involviert zu sein. Dann kamen zuerst die Lochstreifen, später die Bildschirme – just der „Bund” war da in Europa Avantgarde. Eine neue Zeit brach an, das Computer- und bald darauf das Internet-Zeitalter: angewöhnungsbedürftig vor allem für ältere Semester! Und heute ist dieser Beruf, nicht nur im Printbereich, nicht mehr ausübbar ohne profunde Informatikkenntnisse, ohne überdurchschnittliches technisches Flair, dessen ich mich nie rühmen konnte.
Äusserlich hat sich also enorm viel verändert; doch das Wesentliche für Qualität ist gleich geblieben.
Gustav A. Lang,
Brissago


Meinungen aus EDITO 01/10

Ich hatte in den Festtagen etwas Zeit, mich in die letzte Ausgabe von EDITO zu vertiefen. Ich habe viel profitiert. Eine ausgezeichnete Nummer!
Fritz Imhof, lic. theol., freier Fachjournalist

Bravo pour votre effort, c’est lisible et bien présenté et, mise à part la plantée du premier numéro sur le fric des Lamunière, remarquablement documenté. Continuez.
Et: Les as du marketing ont de nouveau frappé: … J’ai reçu du service clientèle de L’Impartial/L’Express un dépliant ahurissant: abonnez-vous à votre quotidien pour 1 ou 2 ou 3 jours. (Ganzer Beitrag von Laurant Duvanel auf edito-online.ch)
Laurent Duvanel, journaliste indépendant, Chaux-de-Fonds

Era a Cuira vegn vossa revista legida attentamain. Ella sa differenziescha plaschaivlamain da plirs auters products che tematiseschan las medias per il pli cun ina tenuta da scandalisar, persunalisar e moralisar. EDITO fa quai cun: differenziar, analisar, ordinar e commentar. Perquai è EDITO na betg be ina product dapli, el è era in exempel per bun schurnalissem ed uschia mussavia. Cordiala gratulaziun.
Mariano Tschuor, directur RTR, Cuira


Meinungen aus EDITO 05/09

„Noch ganz bemerkenswert” findet Philipp Cueni das Korrespondentennetz der Schweizer Medien in Europa. Einige Lichter flackern jedoch bereits massiv. Da mir von der „Basler Zeitung” und vom „Bund” gekündigt wurde, wird sich zum Beispiel die Zahl der Korrespondenten von Deutschschweizer Medien in Brüssel im nächsten Jahr vermutlich von sieben auf sechs (mit SDA von acht auf sieben) vermindern. Brüssel müsste eigentlich ein Spezialfall sein, weil hier – wie auf keinem anderen Auslandposten – Schweizer Politik- und Wirtschaftsthemen ein grosses Gewicht haben. Die lange Liste von Korrespondenten, welche einzelne Zeitungen aufführen, könnte zudem relativiert werden, indem die ausbezahlten Honorare offen gelegt würden. Viele Posten, insbesondere bei Regionalzeitungen, sind durch deutsche Kollegen besetzt, die damit ihre Euro-Einkünfte mit ein paar Franken aufbessern können. Von praktisch allen Schweizer Kollegen hier und anderswo weiss ich, dass sich die Arbeitsbedingungen seit Jahren ständig verschlechtern.
Nebenbei: Zunehmend richtig ist, dass Cueni nur von Korrespondenten schreibt. Nach all den Kündigungen, insbesondere beim „Tages-Anzeiger”, müssen Auslandkorrespondentinnen mit der Lupe gesucht werden.
Marianne Truttmann, Brüssel

Nach der Lektüre der vierten Ausgabe von EDITO schliesse ich mich jenen Stimmen an, die des Lobes voll sind: Ihr Medienmagazin ist wirklich gut gemacht! Lesenswert auch für „alte Hasen” im Unruhestand. Treffend der kritische, fachkundige Vergleich zwischen der renovierten NZZ und dem „Tagi”, der ja jetzt optisch auch den Berner „Bund” mitprägt. Eine gewisse Wehmut bleibt zurück, denke ich ans Layout des bisherigen „Bunds”, das punkto ästhetischer Eleganz vorbildlich war und leider geopfert werden musste.
Gustav A. Lang, Brissago


Meinungen aus EDITO 04/09

Chapeau! Ihr macht ein saugutes Magazin. Es liest sich leicht, bringt spannende Themen und bildet uns Schurnis” weiter. Mit Interesse habe ich – seit 24 Jahren mit vierjährigem Unterbruch im Lokaljournalismus tätig – den Artikel „Vitaminstoss für das Lokale” gelesen. Ich kann alles voll und ganz unterstützen, muss aber bei zwei, drei Punkten doch ein bisschen schmunzeln.
Stefan Grüter, Chefredaktor „March-Anzeiger”/„Höfner Volksblatt”

Das letzte EDITO gefiel mir sehr. Gut fand ich, dass Sie das Thema Politik und Ein-fluss auf die Medien angetönt haben. Es ist offen gestanden aus meiner Sicht (aus Deutschland) so, dass die „politische Klasse” in ihrer Sucht nach Beherrschung und Beeinflussung des Bürgers – und damit des Stimmvolks –, ganz die Demokratie und den Bürger selbst vergisst, manchmal aber auch bewusst von Zusammenhängen fernzuhalten versucht. Zu viel Politik(er) in den Medien, das ist eine mittelbare Gefahr der Demokratie, weil „wirklich gute” Partei- und Polit-Kommunikation zwingend nur nach beschlossener Parteilinie erfolgen kann...
Herbert J. Joka, Journalist

Gratulation für das neue Medienmagazin und weiterhin viel Erfolg.
Deborah Schumann, Freie Journalistin

Ich kann mich den Komplimenten zu EDITO nur anschliessen. Vor allem das Editorial zum den politischen Einflussversuchen auf das Fernsehen hat mir sehr gut gefallen. War Zeit, dass das mal endlich jemand deutlich auf den Punkt bringt.
Thomas Paszti, Redaktion Pressespiegel „Mediaforum”


Meinungen aus EDITO 03/09

Ein Wurf! Das ist jedenfalls mein erster Eindruck von EDITO: sorgfältig gestaltet, thematisch interessant, kritisch.
Roger Blum, Medienwissenschafter Universität Bern

Mit Vergnügen lese ich EDITO – der Start ist sehr gelungen!
Karin Winistörfer, Redaktorin NLZ

Das neue Medienmagazin hat mich rundum überzeugt, und ich habe es vom Fleck weg abonniert.
Renatus Zürcher, Autor und Filmer

EDITO gefällt mir, ein super Heft!
Daniel Perrin, Direktor IAM Winterthur

Ein wirklich sehr schön aufgemachtes, inhaltlich wertvolles, seriös gemachtes Blatt für Medienschaffende.
Jürg Erni, Journalist

Kompliment! Das neue EDITO schaut gut aus, wirkt klar gegliedert und die ersten Texte, die ich gelesen habe, gefielen mir.
Marlis Prinzing, Journalistin und Medienwissenschafterin

Da ist nix mit Durchblättern, man muss EDITO lesen! Die Themen sind spannend und aktuell, aber wohltuend unaufgeregt. Das Heft ist schön gestaltet, übersichtlich und „anmächelig”. Ich habe mich sehr gefreut, dass unsere Branche nicht nur jammert, sondern auch noch solche Projekte zustandebringt.
Andrea Masüger, Publizistischer Direktor Südostschweiz Medien

Ihr habt mir anregende Stunden geschenkt. Und Gratulation zur attraktiven Mischung, der profunden Recherche und der sorgfältigen Aufbereitung. Ich habe Neues gelernt und Denkanstösse bekommen. EDITO ist ein gutes und schönes Heft.
Sylvia Egli von Matt, Direktorin MAZ


Was die Medienszene von EDITO erwartet


Von einem Medienmagazin erwarte ich eine kritische Betrachtung und Beobachtung der Medienszene Schweiz, aber auch mit Blick über den Gartenzaun: wie halten's denn die anderen. Und ich wünsche mir, dass auch die Verleger und ihre Haltung in punkto Ethik im Auge behalten wird, inwiefern der Qualitätsjournalismus und nicht nur die Auflagezahlen der Gratiszeitungen eine Rolle spielen.
Ingrid Isermann, freie Kulturjournalistin


Vom neuen Medienmagazin EDITO erwarte ich interessante und kritische Berichte, Repos und Gespräche über und aus der Medienbranche. Besonders interessiert mich das Geschehen in den elektronischen Medien. Und dabei natürlich auch die Frage, wie sich das Jobprofil und die Arbeitsbedingungen von JournalistInnen in diesem Bereich verändern. Und – ich gebe es zu - Klatsch und Tratsch interessieren mich auch!
Barbara Widmer, Wirtschaftsredaktorin SR DRS


Im Zeitalter von drohenden Medienkonvergenz und generellen Umwälzungen in der Medienbranche erwarte ich vom neuen EDITO Informationen aus erster Hand, einen Blick über den Kuchenrand, was so ausserhalb der Schweiz geschieht, sowie eine Plattform, um Diskussionen und Gespräche zu initiieren.
Beat Mohr, Kameramann TPC


Ich freue mich auf Hintergründe darüber, was die Medienbranche bewegt und welches die aktuellen Entwicklungen in der Medienbranche sind.
Dagmar Appelt, Redaktorin "Landbote"


Von EDITO erhoffe ich mir eine fundierte und kritische Auseinandersetzung mit Ereignissen und Entwicklungen in den Medien. Der Trägerschaft entsprechend möchte ich mich mit den Denk- und Sichtweisen der Verbände und damit der Arbeitnehmer auseinandersetzen können. Ich wünsche mir eine hinterfragende, aber offene Haltung Neuem gegenüber. Und dass EDITO die Debatte über die Aus- und Weiterbildung im Journalismus immer wieder anregt und führt, als wichtiges, Qualität sicherndes Element.
Sylvia Egli von Matt, Direktorin MAZ


Die Medienbranche befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Gleichzeitig leben wir in einer Bildungs- und Wissensgesellschaft. Damit steigen die Ansprüche unserer Leser, Zuschauer, Hörer und Nutzer. Entsprechend brauchen wir Informationen, Recherchen, Analysen und Meinungen über unsere Branche. Autoren und Autorinnen, Beobachter und Beobachterinnen, die uns kritisch hinterfragen – und uns vor allem auch inspirieren. Das erwarte ich von EDITO.
Peter Hartmeier, Chefredaktor „Tages-Anzeiger”


Wer wie Journalistinnen und Journalisten täglich über Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft berichtet, sollte sich selbst den Veränderungen der Branche stellen und sie als Chance wahrnehmen. Und wer Köche bekocht oder Frisöre frisiert, setzt sich selbst hohen Erwartungen aus. Darum wünsche ich EDITO, dass es jegliche Art nostalgischer Selbstgefälligkeit vermeidet und die Wahrnehmung der Me-dienzunft auf erfrischende Art bereichert.
Max W. Gurtner, Leiter Unternehmenskommunikation SRG SSR


EDITO soll den qualitätsvollen und spannenden Medienjournalismus auf dem hohen Niveau seines Vorgängermagazins „gazette” weiterpflegen und damit einen wesentlichen Beitrag zum medienpolitischen Diskurs in unserem Land leisten.
Viktor Baumeler, Präsident SRG idée suisse Deutschschweiz


EDITO wünsche ich mir so kompromisslos kämpferisch wie „Work” und so klatschhaft wie „Klartext”. Ich wünsche mir EDITO mit klaren Stellungnahmen zur Konvergenz bei Radio und Fernsehen, mit vertiefendem Hintergrund zur Zukunft der Radiotechnik, mit vielen Informationen aus dem tpc. Und mit Informationen auch aus anderen Medienbereichen.
Ruedi Wild, Audiotechniker SR DRS


EDITO soll Spannungsfelder der Medienbranche ausleuchten und den Finger auf wunde Punkte legen. Es kann ein Bindeglied zwischen den verschiedenen Medien sein. Die Kolleginnen und Kollegen von Presse, Radio und Internet sollen erfahren, mit welchen Problemen wir beim Fernsehen kämpfen. Gerne erfahre ich im Gegenzug, was ihre Chefs von ihnen verlangen.
Daniel Hanimann, Leiter Wirtschaft, SF „Tagesschau”


Erfrischende Debatten, klare Positionen und fundierte Inhalte: Von EDITO erhoffe ich mir eine Bereicherung für den Medienjournalismus in der Schweiz.
David Strohm, Redaktor „NZZ am Sonntag”


EDITO muss mehr wissen, muss hart aber fair die Branche ausleuchten, das Gras wachsen hören und uns mit intelligenten Thesen inspirieren. Dann wünschte ich mir, dass die brillantesten Medienmacher dieser Welt im EDITO stattfinden. Und ganz wichtig: EDITO sollte der Zeit voraus sein, denn wir alle wollen wissen, was die Zukunft bringt.
Hannes Britschgi, Chefredaktor „SonntagsBlick”


Horizonterweiterung, Hintergründe, Zusammenhänge: Das erwarte ich von einem neuen Medienmagazin.
Karin Müller, Chefredaktorin Radio 24


Was ich mir von EDITO wünsche? Dass trotz oder gerade wegen der Herausgeberschaft der Inhalt nicht unter der ideologischen Käseglocke verschimmelt. Dass der angekündigte „kritische Journalismus” auch die Fähigkeit zur Selbstkritik der „autonomen Redaktionen” beinhaltet. Dass sich die Macher auch einmal daran erinnern, dass es nicht nur Redaktionen und Verleger gibt, sondern vor allem auch Kunden – LeserInnen, User, ZuschauerInnen, und sogar Werbekunden.
Ralph Büchi, President Axel Springer International


Was erwarte ich von einem neuen Medien-Magazin? Dass es echte News bringt. Und nochmals echte News. Es sollte nicht mit vorgefasster Meinung ein Thema angehen, nicht einseitig recherchieren, nicht unterlassen, Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Es soll nicht Gerüchte kolportieren und nicht Feindbilder pflegen.
Peter Rothenbühler, Publizist


Ich erwarte Hintergrundberichte zu aktuellen und überraschenden Themen aus dem Bereich der Medien und diesen tangierenden Bereichen. Da es in der Natur der Sache liegt, dass Medienhäuser kaum objektiv über das eigene Unternehmen berichten (können), sollte sich EDITO dieser Fragen annehmen und dabei keinen Bereich verschonen. Positives darf natürlich auch vermeldet werden!
Roland Schmid, Fotograf „Basler Zeitung”


Ich erwarte, dass EDITO auch die kritische Selbstreflexion der Medienbranche fördert. Dies setzt eine „Beobachtung zweiter Ordnung” voraus – quasi die inspirierende Irritation durch den Blick von aussen. Genau das ist auch die Aufgabe der anwendungsorientierten Kommunikations- und Medienwissenschaft. EDITO ist innovativ, wenn es der Redaktion gelingt, den Wissenstransfer zwischen Medienpraxis und Wissenschaft zu stimulieren, zu organisieren und narrativ zu inszenieren.
Vinzenz Wyss, Prof. für Journalistik ZHAW


Ich hoffe, dass EDITO einen Beitrag leistet, die klassischen Medien zu stärken. In dieser schwierigen Zeit soll der Graben zwischen jenen, die für die Unabhängigkeit eines Mediums verantwortlich sind und jenen, die die Finanzen aufbringen müssen, um ein Medium unabhängig zu halten, zugeschüttet werden. Das neue Magazin soll nicht nur versuchen, die Position der Journalisten zu stärken, sondern die Stellung der klassischen Medien zu verbessern.
Hanspeter Lebrument, Präsident Verband Schweizer Presse


Ich hoffe, dass EDITO durch seine Berichte über die gesamte Medienbranche zu einer stärkeren Solidarität unter den Journalist-Innen beiträgt. Zum besseren Verständnis der Medienentwicklung im Inland gehört ebenso die Analyse der Veränderungen im Ausland. Ich erhoffe mir zudem eine kritische Begleitung des nun ausgelösten Konvergenzprozesses innerhalb der SRG.
Marcel Jegge, Inlandredaktor SR DRS Bern


Solange sich die (Print-)Medien mit sich selber beschäftigen, gibt es sie noch. Nicht zuletzt deshalb ist es schön und wichtig, dass EDITO geboren und gedruckt wurde (und nicht als Onlineprodukt erscheint). Eine neues Medienmagazin sollte Trends kritisch begleiten und den medialen Mainstream mit frechen Fragen ein bisschen blockieren helfen. Auch sollten die Journalistinnen und Journalisten, heute vielfach Manipuliermasse in neuen Geschäftsmodellen, wieder eine Plattform bekommen.
Andrea Masüger, Publizistischer Direktor Südostschweiz Medien


Von einem Medienmagazin erwarte ich, dass es in der Branche das Gras wachsen hört und sich kritisch mit dem Journalismus auseinandersetzt, den wir hierzulande betreiben. Dies nicht nur in der Form, sondern vor allem im Inhalt.
Michael Hug, Chefredaktor "Berner Zeitung"


Von einem Medienmagazin erwarte ich eine vertiefende Analyse der Vorgänge, Hintergründe und Tendenzen im Medienbereich sowie eine Auseinandersetzung mit der Arbeit der Medienschaffenden und keine Personality-Shows und Beweihräucherung der immer gleichen (Möchtegern-)Stars der Medienszene.
Joseph J. Zihlmann, Chefredaktor und Geschäftsführer "Willisauer Bote"/"Wiggertaler Bote"


Ich erhoffe mir vom neuen Medienmagazin viele spannende Geschichten, die weit über den Tellerrand hinaus gehen, Tipps für den Berufsalltag sowie fundierte Hintergrundbeiträge. Kurz: EDITO soll mich immer wieder von Neuem überraschen.
Dominik Buholzer, Journalist "Neue Luzerner Zeitung"


Ich erhoffe mir vom neuen EDITO, dass es qualitätsvollen und spannenden Medienjournalismus auf dem hohen Niveau seines Vorgängermagazins gazette weiterpflegt und damit einen wesentlichen Beitrag zum medienpolitischen Diskurs in unserem Land leistet.
Viktor Baumeler, Präsident SRG idée suisse Deutschschweiz


EDITO muss sich von anderen Branchenmagazinen abheben und kann mit diesem Mehrwert seine Daseinsberechtigung gerade in der wirtschaftlich weniger rosigen Zeit beweisen.
Bernhard Sutter, Reisejournalist


Was ist zeitgemässer Journalismus? Und wie lässt er sich finanzieren? Diesen zentralen Fragen sollte ein modernes Medienmagazin nachgehen und zwar ohne Scheuklappen und mit publizistischem und ökonomischem Sachverstand.
Hanspeter Kellermüller, Geschäftsführer Schweizer Presse


Speichern ist zur entscheidenden Kulturtechnik in allen Medien geworden. Speicher, also Archive, sind nicht mehr Endpunkt der journalistischen Wertschöpfungskette, sondern zentraler Bestandteil. Damit die demokratische Funktion des Erinnerns bleibt, braucht es ein unabhängiges und kritisches Medienmagazin, das sich auch dem Thema des Aufbewahrens widmet.
Ruedi Müller, Projektkoordinator Ton bei Memoriav


Von einem Medienmagazin erwarte ich aktuelle und praktische Brancheninformationen und medienpolitische Hintergrundbeleuchtung. Lokale wie internationale Themen sollten Platz finden, wobei mir gezielte, vertiefende Berichte wichtiger sind als angestrebte Vollständigkeit. Es interessieren mich persönliche Meinungen in der Reflektion zu brisanten Themen. Ich wünsche mir Übersichtlichkeit, die mir ein schnelles Erkennen (und Wiederfinden) der für mich interessanten Artikel und Informationen ermöglicht.
Vadim Jendreyko, Autor und Regisseur von Dokumentarfilmen


Die Medienbranche muss für die Medien ein Thema sein. Es braucht einen Medienjournalismus, der kontinuierlich beobachtet, kompetent analysiert und kritisch kommentiert.
Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut Schweizer Presse


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