Feedback |
||
Feedback erwünscht
|
||
Senden Sie uns Ihr Statement zu EDITO. |
||
Meinungen aus EDITO 03/10
|
||
Vollständige Versionen der gekürzten Leserbriefe in EDITO 3/2010. |
||
Meinungen aus EDITO 02/10
|
||
Zum Thema „Newsroom” in EDITO 1/2010 |
||
Meinungen aus EDITO 01/10
|
||
Ich hatte in den Festtagen etwas Zeit, mich in die letzte Ausgabe von EDITO zu vertiefen. Ich habe viel profitiert. Eine ausgezeichnete Nummer! |
||
Meinungen aus EDITO 05/09
|
||
„Noch ganz bemerkenswert” findet Philipp Cueni das Korrespondentennetz der Schweizer Medien in Europa. Einige Lichter flackern jedoch bereits massiv. Da mir von der „Basler Zeitung” und vom „Bund” gekündigt wurde, wird sich zum Beispiel die Zahl der Korrespondenten von Deutschschweizer Medien in Brüssel im nächsten Jahr vermutlich von sieben auf sechs (mit SDA von acht auf sieben) vermindern. Brüssel müsste eigentlich ein Spezialfall sein, weil hier – wie auf keinem anderen Auslandposten – Schweizer Politik- und Wirtschaftsthemen ein grosses Gewicht haben. Die lange Liste von Korrespondenten, welche einzelne Zeitungen aufführen, könnte zudem relativiert werden, indem die ausbezahlten Honorare offen gelegt würden. Viele Posten, insbesondere bei Regionalzeitungen, sind durch deutsche Kollegen besetzt, die damit ihre Euro-Einkünfte mit ein paar Franken aufbessern können. Von praktisch allen Schweizer Kollegen hier und anderswo weiss ich, dass sich die Arbeitsbedingungen seit Jahren ständig verschlechtern. |
||
Meinungen aus EDITO 04/09
|
||
Chapeau! Ihr macht ein saugutes Magazin. Es liest sich leicht, bringt spannende Themen und bildet uns „Schurnis” weiter. Mit Interesse habe ich – seit 24 Jahren mit vierjährigem Unterbruch im Lokaljournalismus tätig – den Artikel „Vitaminstoss für das Lokale” gelesen. Ich kann alles voll und ganz unterstützen, muss aber bei zwei, drei Punkten doch ein bisschen schmunzeln. |
||
Meinungen aus EDITO 03/09
|
||
Ein Wurf! Das ist jedenfalls mein erster Eindruck von EDITO: sorgfältig gestaltet, thematisch interessant, kritisch. |
||
Was die Medienszene von EDITO erwartet
|
||
Von einem Medienmagazin erwarte ich eine kritische Betrachtung und Beobachtung der Medienszene Schweiz, aber auch mit Blick über den Gartenzaun: wie halten's denn die anderen. Und ich wünsche mir, dass auch die Verleger und ihre Haltung in punkto Ethik im Auge behalten wird, inwiefern der Qualitätsjournalismus und nicht nur die Auflagezahlen der Gratiszeitungen eine Rolle spielen. |
||
Vom neuen Medienmagazin EDITO erwarte ich interessante und kritische Berichte, Repos und Gespräche über und aus der Medienbranche. Besonders interessiert mich das Geschehen in den elektronischen Medien. Und dabei natürlich auch die Frage, wie sich das Jobprofil und die Arbeitsbedingungen von JournalistInnen in diesem Bereich verändern. Und – ich gebe es zu - Klatsch und Tratsch interessieren mich auch! |
||
Im Zeitalter von drohenden Medienkonvergenz und generellen Umwälzungen in der Medienbranche erwarte ich vom neuen EDITO Informationen aus erster Hand, einen Blick über den Kuchenrand, was so ausserhalb der Schweiz geschieht, sowie eine Plattform, um Diskussionen und Gespräche zu initiieren. |
||
Ich freue mich auf Hintergründe darüber, was die Medienbranche bewegt und welches die aktuellen Entwicklungen in der Medienbranche sind. |
||
Von EDITO erhoffe ich mir eine fundierte und kritische Auseinandersetzung mit Ereignissen und Entwicklungen in den Medien. Der Trägerschaft entsprechend möchte ich mich mit den Denk- und Sichtweisen der Verbände und damit der Arbeitnehmer auseinandersetzen können. Ich wünsche mir eine hinterfragende, aber offene Haltung Neuem gegenüber. Und dass EDITO die Debatte über die Aus- und Weiterbildung im Journalismus immer wieder anregt und führt, als wichtiges, Qualität sicherndes Element. |
||
Die Medienbranche befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Gleichzeitig leben wir in einer Bildungs- und Wissensgesellschaft. Damit steigen die Ansprüche unserer Leser, Zuschauer, Hörer und Nutzer. Entsprechend brauchen wir Informationen, Recherchen, Analysen und Meinungen über unsere Branche. Autoren und Autorinnen, Beobachter und Beobachterinnen, die uns kritisch hinterfragen – und uns vor allem auch inspirieren. Das erwarte ich von EDITO. |
||
Wer wie Journalistinnen und Journalisten täglich über Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft berichtet, sollte sich selbst den Veränderungen der Branche stellen und sie als Chance wahrnehmen. Und wer Köche bekocht oder Frisöre frisiert, setzt sich selbst hohen Erwartungen aus. Darum wünsche ich EDITO, dass es jegliche Art nostalgischer Selbstgefälligkeit vermeidet und die Wahrnehmung der Me-dienzunft auf erfrischende Art bereichert. |
||
EDITO soll den qualitätsvollen und spannenden Medienjournalismus auf dem hohen Niveau seines Vorgängermagazins „gazette” weiterpflegen und damit einen wesentlichen Beitrag zum medienpolitischen Diskurs in unserem Land leisten. |
||
EDITO wünsche ich mir so kompromisslos kämpferisch wie „Work” und so klatschhaft wie „Klartext”. Ich wünsche mir EDITO mit klaren Stellungnahmen zur Konvergenz bei Radio und Fernsehen, mit vertiefendem Hintergrund zur Zukunft der Radiotechnik, mit vielen Informationen aus dem tpc. Und mit Informationen auch aus anderen Medienbereichen. |
||
EDITO soll Spannungsfelder der Medienbranche ausleuchten und den Finger auf wunde Punkte legen. Es kann ein Bindeglied zwischen den verschiedenen Medien sein. Die Kolleginnen und Kollegen von Presse, Radio und Internet sollen erfahren, mit welchen Problemen wir beim Fernsehen kämpfen. Gerne erfahre ich im Gegenzug, was ihre Chefs von ihnen verlangen. |
||
Erfrischende Debatten, klare Positionen und fundierte Inhalte: Von EDITO erhoffe ich mir eine Bereicherung für den Medienjournalismus in der Schweiz. |
||
EDITO muss mehr wissen, muss hart aber fair die Branche ausleuchten, das Gras wachsen hören und uns mit intelligenten Thesen inspirieren. Dann wünschte ich mir, dass die brillantesten Medienmacher dieser Welt im EDITO stattfinden. Und ganz wichtig: EDITO sollte der Zeit voraus sein, denn wir alle wollen wissen, was die Zukunft bringt. |
||
Horizonterweiterung, Hintergründe, Zusammenhänge: Das erwarte ich von einem neuen Medienmagazin. |
||
Was ich mir von EDITO wünsche? Dass trotz oder gerade wegen der Herausgeberschaft der Inhalt nicht unter der ideologischen Käseglocke verschimmelt. Dass der angekündigte „kritische Journalismus” auch die Fähigkeit zur Selbstkritik der „autonomen Redaktionen” beinhaltet. Dass sich die Macher auch einmal daran erinnern, dass es nicht nur Redaktionen und Verleger gibt, sondern vor allem auch Kunden – LeserInnen, User, ZuschauerInnen, und sogar Werbekunden. |
||
Was erwarte ich von einem neuen Medien-Magazin? Dass es echte News bringt. Und nochmals echte News. Es sollte nicht mit vorgefasster Meinung ein Thema angehen, nicht einseitig recherchieren, nicht unterlassen, Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Es soll nicht Gerüchte kolportieren und nicht Feindbilder pflegen. |
||
Ich erwarte Hintergrundberichte zu aktuellen und überraschenden Themen aus dem Bereich der Medien und diesen tangierenden Bereichen. Da es in der Natur der Sache liegt, dass Medienhäuser kaum objektiv über das eigene Unternehmen berichten (können), sollte sich EDITO dieser Fragen annehmen und dabei keinen Bereich verschonen. Positives darf natürlich auch vermeldet werden! |
||
Ich erwarte, dass EDITO auch die kritische Selbstreflexion der Medienbranche fördert. Dies setzt eine „Beobachtung zweiter Ordnung” voraus – quasi die inspirierende Irritation durch den Blick von aussen. Genau das ist auch die Aufgabe der anwendungsorientierten Kommunikations- und Medienwissenschaft. EDITO ist innovativ, wenn es der Redaktion gelingt, den Wissenstransfer zwischen Medienpraxis und Wissenschaft zu stimulieren, zu organisieren und narrativ zu inszenieren. |
||
Ich hoffe, dass EDITO einen Beitrag leistet, die klassischen Medien zu stärken. In dieser schwierigen Zeit soll der Graben zwischen jenen, die für die Unabhängigkeit eines Mediums verantwortlich sind und jenen, die die Finanzen aufbringen müssen, um ein Medium unabhängig zu halten, zugeschüttet werden. Das neue Magazin soll nicht nur versuchen, die Position der Journalisten zu stärken, sondern die Stellung der klassischen Medien zu verbessern. |
||
Ich hoffe, dass EDITO durch seine Berichte über die gesamte Medienbranche zu einer stärkeren Solidarität unter den Journalist-Innen beiträgt. Zum besseren Verständnis der Medienentwicklung im Inland gehört ebenso die Analyse der Veränderungen im Ausland. Ich erhoffe mir zudem eine kritische Begleitung des nun ausgelösten Konvergenzprozesses innerhalb der SRG. |
||
Solange sich die (Print-)Medien mit sich selber beschäftigen, gibt es sie noch. Nicht zuletzt deshalb ist es schön und wichtig, dass EDITO geboren und gedruckt wurde (und nicht als Onlineprodukt erscheint). Eine neues Medienmagazin sollte Trends kritisch begleiten und den medialen Mainstream mit frechen Fragen ein bisschen blockieren helfen. Auch sollten die Journalistinnen und Journalisten, heute vielfach Manipuliermasse in neuen Geschäftsmodellen, wieder eine Plattform bekommen. |
||
Von einem Medienmagazin erwarte ich, dass es in der Branche das Gras wachsen hört und sich kritisch mit dem Journalismus auseinandersetzt, den wir hierzulande betreiben. Dies nicht nur in der Form, sondern vor allem im Inhalt. |
||
Von einem Medienmagazin erwarte ich eine vertiefende Analyse der Vorgänge, Hintergründe und Tendenzen im Medienbereich sowie eine Auseinandersetzung mit der Arbeit der Medienschaffenden und keine Personality-Shows und Beweihräucherung der immer gleichen (Möchtegern-)Stars der Medienszene. |
||
Ich erhoffe mir vom neuen Medienmagazin viele spannende Geschichten, die weit über den Tellerrand hinaus gehen, Tipps für den Berufsalltag sowie fundierte Hintergrundbeiträge. Kurz: EDITO soll mich immer wieder von Neuem überraschen. |
||
Ich erhoffe mir vom neuen EDITO, dass es qualitätsvollen und spannenden Medienjournalismus auf dem hohen Niveau seines Vorgängermagazins gazette weiterpflegt und damit einen wesentlichen Beitrag zum medienpolitischen Diskurs in unserem Land leistet. |
||
EDITO muss sich von anderen Branchenmagazinen abheben und kann mit diesem Mehrwert seine Daseinsberechtigung gerade in der wirtschaftlich weniger rosigen Zeit beweisen. |
||
Was ist zeitgemässer Journalismus? Und wie lässt er sich finanzieren? Diesen zentralen Fragen sollte ein modernes Medienmagazin nachgehen und zwar ohne Scheuklappen und mit publizistischem und ökonomischem Sachverstand. |
||
Speichern ist zur entscheidenden Kulturtechnik in allen Medien geworden. Speicher, also Archive, sind nicht mehr Endpunkt der journalistischen Wertschöpfungskette, sondern zentraler Bestandteil. Damit die demokratische Funktion des Erinnerns bleibt, braucht es ein unabhängiges und kritisches Medienmagazin, das sich auch dem Thema des Aufbewahrens widmet. |
||
Von einem Medienmagazin erwarte ich aktuelle und praktische Brancheninformationen und medienpolitische Hintergrundbeleuchtung. Lokale wie internationale Themen sollten Platz finden, wobei mir gezielte, vertiefende Berichte wichtiger sind als angestrebte Vollständigkeit. Es interessieren mich persönliche Meinungen in der Reflektion zu brisanten Themen. Ich wünsche mir Übersichtlichkeit, die mir ein schnelles Erkennen (und Wiederfinden) der für mich interessanten Artikel und Informationen ermöglicht. |
||
Die Medienbranche muss für die Medien ein Thema sein. Es braucht einen Medienjournalismus, der kontinuierlich beobachtet, kompetent analysiert und kritisch kommentiert. |
||
Zum Seitenanfang. |
||
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
||