Annonces Medienstellen
StartseiteArchivEDITO 03/10EDITO 03/10 D

Heribert Prantl, der Festredner zum Zürcher Journalistenpreis, durfte fünf Preisträgern gratulieren.
> Vier Seiten für eine Reportage über 24 Stunden in einer verrauchten und verruchten Bar. Daran glaubte damals selbst die Redaktion der Zürcher Studierendenzeitung nicht und bereitete zur Sicherheit Alternativ-Texte vor. Der Text überzeugte inzwischen auch die Jury: „Pure Leselust” begründete Margrit Sprecher. Der Nachwuchspreis ging an Lukas Messmer und Christian Kündig.
> 24 Jahre leitete Balz Bruppacher die Nachrichtenagentur AP, welche er zuvor mit aufgebaut hatte. Die Agentur wurde von den neuen Besitzern zwar geschlossen (EDITO 2/10), die Arbeit von Bruppacher beeindruckte aber nicht nur viele Redaktionen, sondern auch die Jury. Er erhielt den Preis für das Gesamtwerk.
> Der Autor sei ein „akribischer Rechercheur, der bis ins Detail zu Ende recherchiert – was beim „Magazin” zum Glück noch möglich sei”, lobte Esther Girsberger vom „Zürcher Journalistenpreis”. Ausgezeichnet wurde in der Kategorie Zeitschrift Mathias Ninck für seinen Magazin-Text über den Richter Dr. Ernst Roduner.
> Der Blick-Reporter Viktor Dammann hatte früh Hinweise zu Missbräuchen im Pflegeheim Entlisberg, hielt die Geschichte mit Rücksicht auf Untersuchungen der Staatsanwaltschaft aber lange zurück. Als die Story frei war, war sie kein Primeur mehr. Aber Dammann erhielt für seine überzeugende Artikelreihe den Preis in der Kategorie Zeitung – für ein Thema „von gesellschaftlicher Relevanz”, so Laudatorin Susanne Mühlemann.


Druckversion