Kommt Ihnen diese Frau bekannt vor? Als Stagiairin für „Kamera live” beim tpc schaffte sie es in einer Fotoreportage von Dominik Labhardt auf das Cover der ersten EDITO-Nummer. Vielleicht ziert sie einmal Mode- statt Medienzeitschriften. Chantal Hegglin ist im Mai zur „Miss Zentralschweiz” gewählt worden. Beruflich bleibt sie jedoch weiterhin hinter der Kamera.
Wie bei der Papstwahl: Bis der neue Superdirektor von SF und Radio DRS gewählt ist, wird in Leutschenbach noch grauer Rauch aufsteigen. Weisser Rauch soll am 21. Juni sichtbar sein.
Diese Bildwahl überraschte: RSI (SRG Tessin) verkündete die Wahl des neuen Generaldirektors mit einem Bild von Roger de Weck vor grossem SSM-Logo. Das Bild entstand anlässlich einer Rede vor dem SSM-Kongress 2003 in Ascona. Der zweite Redner damals war übrigens Armin Walpen.
Sie diktieren, Ihr Computer schreibt: „Spracherkennungssoftware” nennt man das. Sagen Sie auf französisch und zügig „SRG SSR”, schreibt der Computer „Serge et sa soeur”. Und wer ist Serge?
Matthias Geering, Chefredaktor der BaZ, schreibt zur Vorstellung seiner Redaktion, die auf einer Doppelseite gelichtet wird: „Jeden Morgen starten wir hier, im gross abgebildeten Newsroom...”. Nur Tage darauf lässt sich der neue Verleger Martin Wagner im „Klein Report” zitieren: „Mehrere Verleger setzen auf den Newsroom. Doch bei uns wird es nie einen Newsroom geben.” Vielleicht sollte er doch hie und da einen Blick ins eigene Blatt werfen.
Die BaZ mit den Füssen treten – eine Zeitung zum Zerknüllen? Sicher nicht. Aber genau das schlägt die „Basler Zeitung” ihren Lesern vor: Macht aus den BaZ-Seiten einen Papierball. Seitenweise bedruckt die BaZ Seiten mit nichts als Fussball-Mustern – zum Zerknüllen und Fussball spielen. Sparen muss die Zeitung unter dem neuen Verleger offenbar nicht.
Neues Angebot von zwei Zeitungen: „Alle WM-Spiele gratis auf dem iPhone”, wirbt der „Blick” für Blick-TV. Ähnlich wirbt der „Tages-Anzeiger” für sein App. Der TV-Kanal von SF2 sei bei „Tagi” und „Blick” freigeschaltet – gratis. Die Verlage vergassen zu erwähnen: Bezahlt sind die Übertragung und die Rechte durch die SRG – mit den viel kritisierten Gebührengeldern.
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